So bewirbst du deinen Onlineshop

Marketing · 8 Min. Lesezeit

Jerry Abrahamson

Jerry Abrahamson

Gründer & CEO • 15. August 2022

So bewirbst du deinen Onlineshop

Ob kleiner Onlineshop oder bekannte Marke: Du brauchst eine solide Marketingstrategie, damit dein Unternehmen weiter wächst. Statistiken zufolge brechen 69,2 % der Käufer ihren Warenkorb ab, unabhängig davon, wie lange sie auf deiner Website waren.

Deshalb musst du neue Marketingstrategien kennen und verstehen, was du bei der Werbung für deinen Shop und der Kundenbindung tun oder vermeiden solltest.

Diese Methoden helfen dir, deinen Onlineshop für mehr Sichtbarkeit und Verkäufe zu bewerben:

Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing ist ein relativ bekannter Ansatz und häufig verwendeter Begriff. Es ist eine Marketingvereinbarung zwischen einem Onlinehändler und einer externen Person oder Marke. Diese soll durch Empfehlungen Besucher oder Verkäufe erzeugen und erhält eine Provision pro Produkt.

Diese erfolgsbasierte Methode hat sich für Abogeschäfte als besonders erfolgreich erwiesen. Vor allem bietet sie einen risikofreien Weg, Besucherzahlen, Markenbekanntheit und Verkäufe zu steigern.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Wenn du noch keinen SEO-Plan hast, brauchst du einen. Mache dich mit den Schritten für bessere Suchmaschinenplatzierungen vertraut, einschließlich technischer Aspekte wie Inhaltsoptimierung und dem Einfluss von URL und Metadaten.

Es gibt zahlreiche technische Strategien für mehr Websitebesucher. Die Möglichkeiten reichen von einfacherer Navigation bis zu Handlungsaufforderungen auf der Seite.

So kannst du Suchmaschinenoptimierung angehen:

  • 1. Baue eine leicht navigierbare Website. Ordne Produkte und Dienstleistungen in Kategorien und Bereiche, damit die Seite nicht unübersichtlich und unfreundlich zu bedienen ist.
  • 2. Leite Besucher innerhalb deiner Website weiter. Schreibe beispielsweise Blogartikel mit zusätzlichen Produkt- oder Dienstleistungsinformationen und führe Interessenten einer Kategorie dorthin.
  • 3. Verwende relevante, suchmaschinenfreundliche Produktbeschreibungen. Die Suchbegriffe darin müssen zur gesuchten Kategorie passen. Interne Links auf verwandte Blogbeiträge oder Produktseiten wecken Interesse und halten Besucher länger auf deiner Website.

SEO richtig umsetzen

Wenn Produktbeschreibungen, Fotos, Titel und weitere notwendige Details vollständig sind, geht es darum, Onlineverkäufe anzukurbeln. Versuche, alle wahrscheinlichen Kundenfragen auf einmal zu beantworten. Bei Kommunikationslücken verlassen Kunden deine Website eher. Hochauflösende Produktfotos sind beispielsweise hilfreich, ersetzen aber keine wichtigen Angaben zu Lieferung, Preis oder Nutzung.

Beantworte möglichst viele Fragen in deinen Produktbeschreibungen, um Sichtbarkeit und Bindung zu verbessern.

Weitere SEO-Tipps

Diese Maßnahmen können die Besucherzahlen erhöhen:

  • Steigere die Sichtbarkeit mit Programmen wie Omnistar Affiliate Software oder SEO Image Optimizer.
  • Erstelle ein Affiliate-Programm.
  • Teile echte Kundenbewertungen.
  • Vernachlässige die Ansprache per Kaltakquise-E-Mail nicht.
  • Veröffentliche passende Blogbeiträge mit Links zur Produktseite.

Influencer-Marketing

Die Nutzung von Internet und sozialen Medien ist auf ein beispielloses Niveau gestiegen. Dadurch hat sich die Reichweite von Onlinehändlern stark erweitert. Influencer-Marketing verbindet Produktwerbung mit Empfehlungen von Prominenten oder Influencern. Es kombiniert traditionelle und moderne Methoden, um eine Kampagne voranzubringen. Ihr Erfolg bemisst sich daran, wie stark sie Interaktionen oder Einnahmen steigert.

Dieser Ansatz verbindet alte und moderne Marketingtaktiken. Du nutzt die Bekanntheit eines Influencers und die Treue seiner Follower, um Verkäufe zu fördern. Die Wirksamkeit hängt davon ab, wie sehr Sichtbarkeit oder Einnahmen wachsen.

Retargeting-Anzeigen

Retargeting ist Onlinewerbung für Menschen, die deine Website bereits besucht haben oder als Interessenten beziehungsweise Kunden in deiner Datenbank stehen.

Laut Untersuchungen bemerken drei von vier Nutzern Retargeting-Anzeigen. Das gibt dir die Möglichkeit, mehr Verbraucher zu überzeugen. Die Anzeigen können außerdem helfen zu verstehen, warum Kunden deine Website besucht und wieder verlassen haben. Sie eignen sich gut, um wiederkehrende Kunden aktiv einzubinden.

So funktionieren Retargeting-Anzeigen

Es gibt mehrere Ansätze, aber zwei der häufigsten und wirksamsten Formen: pixelbasiertes und listenbasiertes Retargeting. Sie funktionieren unterschiedlich und bieten je nach Kampagnenziel verschiedene Vorteile.

Pixelbasiertes Retargeting: Mit Pixeln zeigst du früheren Websitebesuchern deine Inhalte. Dies ist wahrscheinlich die häufigste Form.

Wenn jemand deine Website besucht, wird dort ein Code namens Pixel platziert. Er hilft, Kunden zu finden, die die Website bereits besucht haben und erneut angesprochen werden sollen.

Listenbasiertes Retargeting: Diese etwas weniger verbreitete Form ermöglicht anpassbare Werbekriterien. Sie basiert nicht nur auf Verhalten: Du wählst selbst, wer auf welche Liste kommt, weil du bereits über Website-Funnels gesammelte Kontaktdaten besitzt.

Dafür übermittelst du einer Retargeting-Kampagne eine Kontaktliste, beispielsweise mit E-Mail-Adressen. Die Plattform findet Personen mit diesen Adressen in ihrem Netzwerk und zeigt ausschließlich ihnen die Anzeigen.

Facebook Ads und Google Ads

Google und Facebook sind ausgezeichnete Optionen für wirksames Retargeting. Du kannst Kunden erkennen, die Interesse an deinem Angebot gezeigt haben, und mit ihren persönlichen Daten individueller mit ihnen in Kontakt treten. Facebooks Werkzeuge helfen außerdem, Retargeting und Zielgruppen an dein Produkt anzupassen.

Empfohlene Apps für Retargeting-Anzeigen

Diese Apps erleichtern dir das Retargeting:

  • OptiMonk
  • Rontar
  • Ako Facebook Retargeting Ads

Pay-per-Click-Werbung (PPC)

Die schnellste Werbemethode im heutigen E-Commerce ist das Onlinemodell Pay-per-Click.

Dabei bezahlt der Werbetreibende seinen Anzeigenplatz durch eine Provision an den Herausgeber bei jedem Klick.

Diese Plattformen gehören zu den besten für bezahlte Werbung:

Instagram Ads ist zu einer günstigeren Option für Händler geworden und hat sich mit der Zeit weiterentwickelt. Du kannst gesponserte Beiträge oder Stories wählen. Beiträge zeigen Produkt- und Dienstleistungsanzeigen im Feed, während Stories Produkte nur 24 Stunden lang zeigen, bevor sie verschwinden.

Google Ads: Wenn du Verkäufe schnell und wirksam steigern möchtest, ist dies eine verlässliche Möglichkeit, deine gewünschte Zielgruppe anzusprechen.

Werkzeuge für PPC-Werbung:

Google Display Network: Erreiche ein größeres Publikum mit Text-, Video- und Bildbannern, die in Browsern erscheinen.

Suchanzeigen: Erreiche deine Zielgruppe über Suchanfragen nach ähnlichen Produkten, Produktdetails oder zugehörigen Fragen.

Youtube Ads: Täglich werden über 5 Milliarden Videos angesehen. Deshalb lässt sich der Erfolg deiner Werbung auf dieser Plattform objektiv messen.

Facebook Ads: Facebook gehört zu den günstigsten Optionen und kann zugleich ein erfolgreicher Social-Media-Kanal für gesponserte Werbung sein.

Für einen größeren Kundenstamm kannst du Interessen, geteilte Inhalte und Likes analysieren. Nutze die Informationen für relevante Werbematerialien, veröffentliche sie in passenden Gruppen und verstärke die Kampagne durch weitere Maßnahmen.

Worauf du bei einer PPC-Plattform achten solltest

Nicht jedes Produkt passt auf jede Plattform. Prüfe deshalb, ob deine Zielgruppe dort erreichbar ist. Was mit Facebook Ads funktioniert, muss bei Google Ads nicht funktionieren.

Denke daran: Das Ziel ist ein starker Kundenstamm und größere Reichweite für mehr Einnahmen. Wähle die Plattform, die dich dabei unterstützt.

Apps zur Verwaltung von PPC-Anzeigen

Neben der passenden Plattform musst du verstehen, wie du eine Kampagne verwaltest. Du musst möglicherweise Budgets anpassen, weitere Einflussfaktoren beobachten und die laufende Kampagne verfolgen.

Diese Apps können helfen:

  • Google Shopping: Produkte, Anbieter und Preise finden und vergleichen.
  • Facebook Marketing: Interessenten durch Onlineinteraktionen zu Kunden machen.
  • Google Ads: Google-Anzeigen für deine Marke erstellen und ein größeres Publikum erreichen.
  • Instant Traffic and Ads: Besucherzahlen durch Anzeigen in anderen Shops erhöhen, während du im Gegenzug andere Produkte auf deiner Website bewirbst.
  • Flexify: Interaktive Anzeigen erstellen und deinen Katalog mit Facebook und Instagram synchronisieren.

Zusammenfassung

Im heutigen wettbewerbsintensiven E-Commerce musst du deine Anstrengungen auf gezielte Werbung und geeignete Werbemethoden richten, um deinen Onlineshop wachsen zu lassen.

Sei offen für neue Perspektiven und bereit, neue Werbestrategien auszuprobieren. Experimentiere, um herauszufinden, was zu deinem Publikum und Produkt passt. Dafür können mehrere Versuche nötig sein. Erkunde deshalb weiterhin alle verfügbaren Möglichkeiten.

Jerry Abrahamson

Geschrieben von

Jerry Abrahamson

Jerry ist Gründer und CEO von Chargezen und hilft Marken, nachhaltige Omnichannel-Geschäfte aufzubauen. Er hat über 10 Jahre Erfahrung im Omnichannel-Handel und mit SaaS und hilft Marken mit Leidenschaft dabei, wiederkehrende Umsätze aufzubauen.

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